Betreuungs- und Beratungsstelle für Jugendliche und junge Volljährige

Anti-Agressivitäts-Training

Dieses Verhaltenstraining, welches durch das Team „Ambulante und Therapeutische Hilfen“ durchgeführt wird, ist ein durch die Justiz anerkanntes Leistungsangebot. Das Konzept hat als Grundlage das in den letzten Jahren bundesweit als erfolgversprechend publik gewordene Konzept des „Anti-Gewalt-Trainings“ von Jens Weidner (Institut für Sozialarbeit/Sozialpädagogik in Frankfurt am Main).

In der Arbeit nach diesem Konzept stehen Provokations- und Konfrontationstests im Mittelpunkt des Projekts, verbunden mit dem Lernen über sich selbst und die eigenen Handlungsmuster. Dieses Zusammenspiel eröffnet Jugendlichen und jungen Volljährigen die Möglichkeit, gewaltfrei zu leben. Das Konzept berücksichtigt die Qualitätsstandards, die in der Ausbildung zum Antiaggressivitätstrainer beim „ISS“ Frankfurt/Main erarbeitet wurden.

Ziele des „AAT“: gewaltfreies Leben lernen, d. h.

  • den Spaß an der Gewalt zu verlieren,
  • das Verhalten anderer nicht als Provokation auf die eigene Person zu verstehen,
  • in Streßsituationen „cool“ zu bleiben.

Adressaten:

  • Intensiv- und Mehrfachgewalttäter,
  • Jugendliche und junge Erwachsene, die das „AAT“ als Auflage (JGG) erhalten haben,
  • Jugendliche und junge Erwachsene, die Gewalt als Handlungsmuster verinnerlicht haben,
  • Jugendliche und junge Erwachsene, deren Haftentlassung vorbereitet wird,
  • Jugendliche und junge Erwachsene in Vorbereitung einer Verhandlung wegen Körperverletzungsdelikten